Sonntag, 20. Juli 2014

ein langer Weg der nie zu Ende ist (2/2) -persönliche Infos




..ich habe mich mit dem Gedanken getragen, ja sogar einen Entwurf verfasst, der meinen Weg in der Arbeitswelt von 2000 bis heute detailliert abbildet.

Ich habe mich dagegen entschieden, dies öffentlich zu machen.

Denn: Was soll es bewirken? Ich trage längst keine Wut, keinen Hass oder sonstige negativ besetzte Emotionen in mir. Das kann ich mittlerweile sagen. 

Lange aber, hat mich das persönlich stark beeinflusst und eingebremst. 

Ich habe Korruption, Ungerechtigkeiten, Betrug und Feindseligkeiten im Übermaß erlebt, immer als Opfer dieser Mechanismen, welche mich durch die ersten 12 Jahre meines Arbeitslebens begleitet haben. 

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Lektionen die ich bekam, allesamt, so hart und "ungerecht" sie zunächst auch schienen, im Rückblick alle etwas gutes in sich trugen.

Als der Geist starr und die Erwartungen an andere (welche nur eine Spiegelung meines Wesen im Außen sind) sehr hoch waren, erlebte ich, wie die Resonanz darauf ausfallen kann.             Das gefiel mir natürlich nicht. Deshalb leistete ich lange erbitterten Widerstand. 

Bis ich begriff.

Je mehr ich lernte, je mehr ich Einsicht in die Natur des Seins bekam, desto offensichtlicher wurde es, dass alle Themen mit denen ein Mensch im Laufe seines Lebens konfrontiert wird, in der Dosierung kommen, in der er es ertragen kann. Kann. Nicht muss. Kann.

Ob man dann aber diese Eigendynamik und den "Wink mit dem Zaunpfahl" aber auch erkennt und daraus etwas gutes transformieren kann, das ist noch einmal eine andere Sache. 

Mir ist das schon zu einem großen Teil geglückt. 

Ich kann immer noch "sauer" werden, kann immer noch kurz "an die Decke" gehen, aber die zerstörerische Wirkung die hinter der Emotion lauert, ist davon längst (weitestgehend) losgelöst. 

Das ist auch der Knackpunkt: Nicht die Emotion an sich- ohne Emotionen sind wir Roboter. Sondern die Wirkung der Emotion. Meine Emotionen fließen mehr und mehr, sie treffen kaum noch auf Widerstand.

Nebenbei ergab sich durch nicht aufgelöste Themen auch eine Jahrelange Konsumsucht, die mich beinahe ruiniert hätte. Dann kamen auch noch Hilfestellungen von Kollegen und bekannten dazu die es nur gut meinten, wodurch alles aber noch verstärkt wurde.

Doch die zugrunde liegenden Themen habe ich vor ein paar Monaten  nach langem Lernprozess erfolgreich auflösen können. Ich ließ vieles los, was dann zu mir zurückkam, ohne dass ich damit je gerechnet hätte. 

Das hat mir die Wahrheit zum Thema "Loslassen" gezeigt.

Im Jahre 2012 habe ich einen entscheidenden Schritt in die richtige Richtung gemacht. 
Seit August 2012 bin ich durch eine Fügung des Schicksals bei einem Arbeitgeber, wo ich mich seither wirklich wohl fühle, wohl fühlen darf, und wo keinem Arbeitstag ein Schrecken innewohnt. Im Gegenteil: Ich freue mich auf die Arbeit! 

Ich freue mich nach wie vor täglich darauf meinen bescheidenen Beitrag zu leisten, den Mandanten zu helfen und in einem grandiosen Umfeld mein Bestes zu geben.

Dennoch habe ich nicht vergessen, dass die Arbeit, so schön sie auch ist, nur das Gerüst des Alltags bildet. 
Durch diese neue Arbeit hatte ich plötzlich auch die Erkenntnisse, was alles an Baustellen bei mir persönlich existiert und konnte diese methodisch und Schritt für Schritt angehen.

Auf meinem Weg begleiteten mich u.a. seit ich 12 Jahre alt war, (also seit fast 20 Jahren- ich bin Jahrgang 1982) die Bücher von Edgar Cayce sowie die Bibel, der Koran, die Bücher des Dalai Lama XIV, die Biographie von Mahatma Gandhi, dazu noch sämtliche Bücher von Dan Millman und "Jetzt" von Eckhart Tolle sowie -in der wichtigsten Phase meiner Entwicklung-  das wertvolle Buch von Matthias Exl

Als die Veränderungen vor Jahren begannen, war (und ist bis heute) mir meine Partnerin Meli eine wertvolle Hilfe, teilweise ohne es zu ahnen. Es passierten Dinge die mir weiterhalfen.

Sehr wertvolle Hilfe erhielt ich überdies von einer gemeinsamen Freundin, Jenny, welche sich in großen Stücken mit Schamanismus und ganz besonders Heilung im Allgemeinen befasst. Sie ist jünger als ich, aber Sie versteht es meisterhaft, den Finger in die Wunde zu legen und einem damit intuitiv den Weg zu weisen, den man sich dann zu gehen entscheiden kann.

Als ich den Entschluss fasste, mich weiterzuentwickeln, begann eine Kettenreaktion die bis heute anhält und vermutlich niemals enden wird. 

Dafür bin ich aus tiefstem Herzen dankbar.


Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in meine Geschichte vermitteln, um den Grundstein für meine Blogs zu legen, welche folgen werden.

Ich möchte einfach etwas weitergeben. 
Vielleicht auch dem oder der einen oder anderen helfen.

Genau wie mir selbst.








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